Wer nicht genießt,
wird ungenießbar
Der deutsche Liedermacher Konstantin Wecker hatte schon Recht, wenn er sagte: „Wer nicht genießt, wird ungenießbar“. Genuss sensibilisiert die Sinne, fördert die Entspannung und vermittelt die schönsten Erlebnisse, die sich nachhaltig in der Erinnerung einprägen.
Genuss, das ist das gemütliche Kärntner Frühstück auf einer Sonnenterrasse mit Blick auf die grandiosen Karawanken, ist die Vorfreude auf eine zarte Reinanke, die der Fischer zuvor aus dem türkisen Weißensee gefischt hat. Genuss ist das Schlendern über den Markt von Laibach (Ljubljana), wo Düfte von reifem Obst, knackigem Gemüse und frischen Meeresfrüchte um die Nase wehen und wenn der Tokai aus dem Collio beim Sonnenuntergang vor dem Schloss Miramare im Glas goldgelb zu leuchten beginnt.
Daher hat der Verband Urlaub am Bauernhof in Kärnten mit dem Projekt „Grenzenlos genießen“ eine Anleitung zum Gustieren herausgebracht. Denn nirgends bieten sich so vielfältige Möglichkeiten des Genusses, des Erlebens und des Kostens, wie im Schnittpunkt dreier Kulturen und dreier Länder: im Alpen-Adria Dreieck von Kärnten, Slowenien und Friaul.
„Kochen ist sichtbar gemachte Liebe“, schreibt die berühmte Haubenköchin Sissy Sonnleitner, die es wie keine andere versteht, über den Geschmack die verblüffende Gemeinsamkeit der drei Regionen zu definieren und die sympathischen Unterschiede herauszukochen. Kärnten, Slowenien und Friaul, drei verschiedene Länder, die in ihren Ursprüngen so vieles gemeinsam haben. Die Herkunft der Speisen, die Zubereitungsarten, die Art zu würzen, haben Grenzen stets ignoriert. So wie Grenzen echten Genießern fremd sind.
Mit der Broschüre „Grenzenlos genießen“ ertastet man drei Länder über die Geschmacksnerven, taucht ein in die Eigenheiten der Gastfreundschaft, erlebt Landschaften über die Kulinarik. Wahrscheinlich die sympathischste Art des Kennenlernens.
Man erfährt von den Eigenheiten der Produkte, den Vorlieben der
Köchinnen und Köche. Man bricht damit auf zu einzigartigen Genussreisen,
übernachtet auf einem Kärntner Bauernhof, kehrt in einem gemütlichen
Gasthaus zwischen Großglockner und Petzen ein, lässt sich die
kulturellen Gustostückerln wie romanische Kirchen, römisch-keltische
Ausgrabungen, gotische Flügelaltäre in Kärnten auf der
Zunge zergehen. Oder man bewundert die Mächtigkeit der Julischen
Alpen in Slowenien und die Ausgrabungen in Aquileia bei Grado.
Man könnte auch seine Reiseroute nach Kärntner Genussfesten
ausrichten, wo man Köstlichkeiten wie Speck, Hadn oder Käse
feiert. Immer verbunden mit lebendigem Brauchtum. Die Broschüre „Grenzenlos
genießen“ – eine Anleitung zum Naschen und zum Kosten,
aus dem unerschöpflichen Reichtum der greifbaren Region zwischen
Alpen und Adria.





